Nach einer Woche ohne klare Informationen zur aktuellen Corona-Situation in Argentinien entschließen wir uns, Richtung Norden bzw. nach Buenos Aires aufzubrechen. Ob wir mit unserem „Passierschein“ weiterkommen und wie weit, wissen wir nicht. Die Anspannung steigt bei jeder Polizeikontrolle.

Die Abfertigung an der chilenisch-argentinischen Grenze ist äußerst unkompliziert. Wir freuen uns auf die anstehenden Ziele in den südlichen Anden. Dabei ahnen wir noch nicht, welche Probleme und Unwägbarkeiten auf uns warten.

Faszination und Mythos am Ende der Welt. Das zwischen Chile und Argentinien aufgeteilte Tierra del Fuego, unser erstes großes Ziel in Südamerika, steckt voller Überraschungen.

Unser Wissensdrang und unsere Neugierde bewegen uns dazu, weniger bekannte Orte und Strecken zu erkunden. Das ist gut so, denn dadurch erleben wir viele Überraschungen, die in den Reiseführern oder –berichten kaum enthalten sind.

Abseits der ausgetretenen Pfade fahren wir einsame Off-Road-Strecken, die immer wieder neue Herausforderungen an uns und den MAN stellen.

Auf dem Weg nach Patagonien durch die anscheinend unendliche Pampa wird es an der Küste landschaftlich abwechslungsreicher und mächtig „tierisch“.

Endlich ist es soweit – wir haben unsere Tickets. Der voraussichtliche Abfahrtstermin aus Hamburg mit der Grande San Paolo soll der 4.10. sein. Von Lüneburg aus werden wir auf den endgültigen Termin zur Verladung am Burchard-Kai warten, den wir telefonisch durch den Hafenagenten der Grimaldi-Lines erhalten.