Die nördlichsten Sanddünen der Erde, Hirschsteine, eine außergewöhnliche Schamanen-Kultstätte, gut 1300 km Pisten in allen Variationen, erneute abenteuerliche Flussquerungen und wunderschöne Landschaften beschert uns die Nordroute durch die Mongolei zurück zum Altai-Gebirge. Hinzu kommen erneute Widrigkeiten wie Felgenprobleme und Federbrüche.

Nach einer langen Anfahrt über meist schlechte Pisten in eine zauberhafte Berg- und Waldregion endet die Reise für den MAN fast in einer Katastrophe im reißenden Onon-Fluss.

Wir “erfahren“ die touristischen Highlights sowie die Einsamkeit der Wüste Gobi und kämpfen mit schlechten Pisten. Zudem erleben wir die Kraft einer mächtigen Sandsturmwalze am eigenen Leib.

Nach der Freude über die problemlose Einreise in die Mongolei macht sich Frust breit. Frust über zwei gebrochene Blattfedern, einen defekten Stoßdämpfer, eine weitere undichte Felge, die schlechten Pisten, die die Straßenbaustellen umgehen und vor allem, dass wir nicht unsere geplante Pistenstrecke in die Gobi nehmen können. Umso erleichterter sind wir, als wir mit dem MAN in Ulan Bator ankommen. Was nun?

Das Altai-Gebirge überrascht uns mit winterlichen Temperaturen bis -13°C. Wir wissen nicht, wie weit der in der Mongolei getankte Dieselkraftstoff für diese Temperaturen geeignet ist.

Unser Rückflug nach Deutschland ist schon geplant. Nächstes Jahr soll es dann von Ulan Bator aus in Richtung Osten weitergehen. Aber wie so häufig kommt alles anders.