Der Goldene Ring und seine Tücken

Nirgendwo stehen so viele historische sakrale, mit Gold überladene Bauten so nah beieinander wie auf dem Goldenen Ring. Aber auch so ein „ehrwürdiges Pflaster“ hat so seine Tücken.
Wer jetzt gleich weiterlesen möchte, öffnet die u.a. PDF-Datei. Für alle anderen hier ein paar Fakten vom europäischen Teil Russlands (Stand Juni 2017):

Geld: Die angeblich so vielen Wechselstuben haben wir nicht gefunden. Wir haben bei Banken Bargeld getauscht (Wechselkurs: 62,25 bis 63,40 Rubel für einen Euro). Gebühren für den Umtausch wurden bei den drei verschiedenen Banken nicht erhoben.

Spritpreis: Für Euro-Diesel (es gibt auch preisgünstigeren, jedoch schlechteren Diesel) haben wir bei Kreditkartenzahlung zwischen 36,8 und 38,49 Rubel pro Liter bezahlt. Eine Karten-Tankstelle hatte sogar einen Preis von 34 Rubel offeriert. Bei Barzahlung ist auch Euro-Diesel manchmal günstiger erhältlich.

Versorgung: Die Supermärkte in den Städten haben an 7 Tagen in der Woche geöffnet. Häufig von 8-22 Uhr. Dort erhält man alles, was man braucht. Alkohol ist teuer, auch Wodka. Manchmal gibt es keine Light-Getränke. Brot wird fast immer in Frischhaltefolie oder abgepackt in Scheiben verkauft. Günstig essen kann man in Kafe’s, denen ein Bistro angegliedert ist. Auch einigen Supermärkten ist ein Bistro angegliedert. Von Vorteil ist, dass man auf die Speisen zeigen kann, die man gerne hätte. In manchen Supermärkten erhält man auch fertige Gerichte, die man nur wieder aufwärmen muss. Unsere Erfahrungen in Restaurants: Es gab relativ kleine Portionen für relativ viel Geld.

Verkehr: Die Hauptverbindungsstraßen sind meistens gut befahrbar. Die Nebenstraßen dagegen sind oft schlaglochreich, ebenfalls die Straßen in den Orten. Auch „Feldwege“ führen häufig zu Siedlungen/Anwesen. Wenn man einen Stellplatz sucht, sollte man keinen „Fahrwegen“ folgen, die in der Nähe von Bushaltestellen von der Straße abzweigen, es sei denn, man möchte in einem Dorf übernachten. Die russischen Fahrer überholen gerne mal rechts, besonders in Orten. Konsequent angehalten wird an Ampeln und fast immer an Fußgängerüberwegen. In diesen drei ersten Wochen in Russland sind wir nicht einmal von der Polizei angehalten oder kontrolliert worden. Auf den Hauptverbindungsstrecken gibt es viele mobile Radarmessstellen.

Sprache: Mit den kyrillischen Buchstaben kommen wir inzwischen ganz gut zurecht. Bei Straßenschildern ist das ganz praktisch. Aber auch der Sinn vieler Worte eröffnet sich einem, wenn man diese übersetzt (z.B. wie in einem Bistro ГРИЛЛ = Grill).

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Den ausführlichen Bericht findet ihr hier: >>>Der Goldene Ring und seine Tücken<<<.